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  • Die Voigtstraße wird nach der aus Quedlinburg stammenden Bürgerfamilie Büchting in Büchtingenstraße umbenannt.
aaBüchtingenstraße
© Stadtarchiv Wernigerode
  • Otto Büchting wird am 20. Mai 1868 geboren. Von 1908 bis 1933 ist er Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung. Während der Zeit der Weimarer Republik wird Büchting auch in den Provinziallandtag der preußischen Provinz Sachsen gewählt. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gehört Büchting zu jenen Politikern, die das Vertrauen der Besatzungsmächte erhalten und die schwere Aufgabe übernehmen, in Wernigerode eine neue Verwaltungsinfrastruktur aufzubauen. Otto Büchting leitet den städtischen Schlachthof und später auch das Verkehrsamt. Büchting wird mit der Gründung des Ortsverbandes der Liberaldemokratischen Partei (LDP) am 23.07.1945 deren Vorsitzender auf (zunächst) Stadt- und (dann) Kreisebene.
    Ralf Mattern "Orte der Wernigeröder Arbeiter- und Demokratiebewegung - Ein historischer Rundgang durch die Stadt und die Ortsteile" 2017
aaOtto Büchting (Bild aus den 1940er Jahren)
© Ralf Mattern: Orte der Wernigeröder Arbeiter- und Demokratiebewegung: Ein historischer Rundgang durch die Stadt und die Ortsteile
  • Am 18. April läßt der amerikanische Stadtkommandant nach ehemaligen Stadtverordneten suchen, die nicht Mitglied der NSDAP waren. Die gefundene Gruppe aus Kommunisten, Bürgerlichen und Sozialdemokraten schlägt zunächst den früheren 2. Bürgermeister, Herrmann Reichard (SPD) vor. Der amerikanische Stadtkommandant bestimmt dann aber Max Otto (SPD) zum 1. Bürgermeister. Am 20. April bestätigt der Kommandant den neuen Magistrat, dem weiter angehören: Otto Deutsch (KPD), 2. Bürgermeister, Stadtverordnetenvorsteher Otto Büchting, Rechtsanwalt Momsen und Plander (Bürgerliche), Richard Bartels, Paul Menger, Walter Niemann (alle SPD) und August Willecke (KPD).
    Dr. von Gynz-Rekowski "Wernigerode Chronik" - S.105
aaOtto Deutsch (KPD) wird als 2. Bürgermeister eingesetzt.
© Mahn-und Gedenkstätte Archiv
  • Am 23. Juli wird unter dem Vorsitz von Kaufmann Otto Büchting und dem Rechtsanwalt Dr. Voigt die Ortsgruppe der LDP (Liberaldemokratische Partei) gegründet.
    Dr. von Gynz-Rekowski "Wernigerode Chronik" - S.109
  • Am 19. November fasst die Stadtverordnetenversammlung den Beschluss, Otto Büchting, einem liberalen Politiker, das Prädikat "Stadtältester" für seine Verdienste beim Aufbau einer neuen Verwaltungsstruktur nach dem Zweiten Weltkrieg zu verleihen.
    Harzer Volksstimme
  • Am 28. Dezember werden auch die Magistratsmitglieder Büchting, Haase, Klussmann, Massopust, Unger und Niemann verabschiedet.
  • Otto Büchting, geboren 1868, Lederfabrikbesitzer, Stadtverordneter von Wernigerode 1902-1933 und 1946-1951 stirbt in Wernigerode.
    Arbeitsmaterial der Kreisgeschichtskommission Landkreis Harz - Persönlichkeiten
  • Otto Büchting stirbt am 16. Juni 1951. Von 1908 bis 1933 ist er Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung. Während der Zeit der Weimarer Republik wird Büchting auch in den Provinziallandtag der preußischen Provinz Sachsen gewählt. Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gehört Büchting zu jenen Politikern, die das Vertrauen der Besatzungsmächte erhalten und die schwere Aufgabe übernehmen, in Wernigerode eine neue Verwaltungsinfrastruktur aufzubauen. Otto Büchting leitet den städtischen Schlachthof und später auch das Verkehrsamt. Büchting wird mit der Gründung des Ortsverbandes der Liberaldemokratischen Partei (LDP) am 23.07.1945 deren Vorsitzender auf (zunächst) Stadt- und (dann) Kreisebene.
aaOtto Büchting (Bild aus den 1940er Jahren)
© Ralf Mattern: Orte der Wernigeröder Arbeiter- und Demokratiebewegung: Ein historischer Rundgang durch die Stadt und die Ortsteile