Stadtarchiv Wernigerode

  • Am 24. Februar geht das Haus Oberpfarrkirchhof 5, heutiges Stadtarchiv, an das Kloster Drübeck.

  • Graf Heinrich zu Wernigerode verkauft dem Rat und der Bürgerschaft zu Wernigerode das Kornhaus mit darunter gelegenen "Wantbuden".

    Stadtarchiv Wernigerode - WR I/I/1/a./b.
  • Rat und Bürgerschaft bitten Graf Heinrich um Schaffung eines neuen Altars in der Johanniskirche.

    Stadtarchiv Wernigerode - WR I/VII/B/3/2
  • Heinrich Graf zu Stolberg und Wernigerode befreit auf Bitten des Rates der Altstadt Wernigerode die "alten und siechen Leute zu St. Jürgen" von den bisherigen jährlichen 10 Schilling Zinsen, die sie der Herrschaft zu geben hatten von ihrem "Holzblek neben der Hasenhecke vorn Schoete".

    Stadtarchiv Wernigerode - WR/VII/A/2/13
  • Kaiser Karl V. gewährt dem Grafen Botho zu Stolberg einen am Mittwoch abzuhaltenden Wochenmarkt für Wernigerode.

    Stadtarchiv Wernigerode - Urkundenbuch Wernigerode, Teil II/Band3
  • Am 21. November bestätigt "Kardinal-Erzbischof Albrecht als Administrator von Halberstadt" eine veränderte Einrichtung des "Collegiatsstiftes zu Wernigerode", die dieses mit seinem Rat Dr. Valentin von Sundhausen und dem Offiziellen Heinrich Horn zu Halberstadt getroffen hat. Danach werden "infolge des Brandes zu Wernigerode und aus anderen Umständen verminderte Einkünfte der Stiftsherren und Vikare alles zusammengetan und in zehn gleiche Teile geteilt. Alle Teilnehmer sollen Stand und Würde der Stiftsherren einnehmen".

    Stadtarchiv Wernigerode - Urkundenbuch Teil II Band 3 Nr.1039
  • Der verdienstvolle Wernigeröder Baumeister Thomas Hilleborch stirbt im Alter von 70 Jahren in seiner Geburtsstadt Wernigerode vermutlich an den Folgen eines Unfalls.

  • "Harsrode", Hasserode, wird aus dem Patronat Drübeck entlassen. Die Kirche ist schon zerfallen.

    Die Äbtissin des Klosters, Anna Spangenberg, bezeichnet den Zustand von Hasserode als "desolat". Künftig sollen die Einkünfte an die St. Nicolaikirche in Wernigerode gehen.

    Stadtarchiv Wernigerode - WR I/VII/B/4/7
  • Am 7. November bekunden die Grafen zu Stolberg und Wernigerode, dass ihnen der Rat zu Wernigerode das Haus des Christopf von Leipzig bei der Sylvestrikirche überlassen hat.

Urkunde vom 07.11.1571
- Stadtarchiv Wernigerode
Urkunde vom 07.11.1571 - Stadtarchiv Wernigerode
Original-Urkunde des Kaisers Rudolf
- Stadtarchiv Wernigerode
Original-Urkunde des Kaisers Rudolf - Stadtarchiv Wernigerode
  • Der Graf fordert am 1. Juni den Rat zu Wernigerode erneut auf, mit Heerwagen, Pferden und Knechten im Kriegsfall bereit zu sein.

  • Ab 1614 werden im Gebäude Oberpfarrkirchhof 5, "Alte Münze", vom gräflichen Münzmeister "Stolbergische Münzen" geprägt.

Oberpfarrkirchhof 5
© Wolfgang Grothe
Oberpfarrkirchhof 5 © Wolfgang Grothe
  • An den Stadttoren liegen vom Rat und vom Grafen bestätigte Listen mit den Tarifen über die Erhebung des Wegegeldes (Zölle) aus.

Wegegeld
- Stadtarchiv Wernigerode WR/I/II/K/5
Wegegeld - Stadtarchiv Wernigerode WR/I/II/K/5
  • Von der Hofdruckerei Carl Samuel Struck wird die "Schützenordnung der Stadt Wernigerode" gedruckt.

Schützenordnung
- Stadtarchiv Wernigerode
Schützenordnung - Stadtarchiv Wernigerode
  • Theodor Fontane ist laut Eintrag ins Gästebuch Gast im Hotel "Waldmühle". Fontane weilt in den Jahren 1878 bis 1881 regelmäßig zur Sommerfrische in Wernigerode.

persönlicher Eintrag von Theodor Fontane
- Stadtarchiv Wernigerode
persönlicher Eintrag von Theodor Fontane - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 5. Mai wird der Grundstein für das neue Schulhaus der Mädchen- Mittelschule und Höheren Töchterschule gelegt.

  • Am 22. Januar wird Otto Christoph Heinrich Herfurth in Hasserode als Sohn des Lehrers Otto Herfurth und dessen Ehefrau Elise Herfurth, geb. Scheibel, geboren. Die Familie bewohnt das Haus Triangel 2a.
    Wegen seiner Teilnahme am Hitler- Attentat am 20. Juli 1944 als Generalmajor wird er zum Tode verurteilt und am 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Mitteldeutsches Gaukegeln in Wernigerode
- Stadtarchiv Wernigerode
Mitteldeutsches Gaukegeln in Wernigerode - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 4. August 8:00 Uhr wird das Hermann-Löns-Denkmal eingeweiht. Die Löns-Plakette ist ein Entwurf und eine Herstellung von Hans Bülow.
    Ernst Löns, ein Bruder von Hermann Löns hält eine Ansprache.

Löns-Denkmal
© Wolfgang Grothe
Löns-Denkmal © Wolfgang Grothe
  • Am 27. September tagt die Gemeindevertretung Nöschenrode letztmalig. Die endgültige rechtskräftige Eingemeindung erfolgt zum 30. September.

  • Am 28. März, also zwei Monate nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, ernennt der Stadtrat unter "Sieg-Heil"-Rufen Adolf Hitler einstimmig zum Ehrenbürger.

  • Das "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 ist für den Kreisarzt Medizinalrat Dr. Jancke seit 1934 die gesetzliche Grundlage, nach Hinweisen aus der Wernigeröder Ärzteschaft für viele Frauen, aber auch einzelnen Männern aus dem Kreisgebiet beim "Erbgesundheitsgericht Halberstadt" den Antrag auf "Unfruchtbarmachung" zu stellen. Im Kreis Wernigerode regt sich auch Widerstand gegen die überdurchschnittlich hohe Anzahl der Anträge. In einem geheimen Schreiben wendet sich der Landrat an die Ortspolizeibehörden und fordert diese auf, gegen das "Sabotieren des Gesetzes und die Propaganda mit aller Härte" vorzugehen.

    Ein Ortsbürgermeister soll geäußert haben, dass die Leute nach seinem Dafürhalten nicht erbkrank sind. Die Staatsanwaltschaft leitet ein Ermittlungsverfahren gegen den Bürgermeister ein.

    Stadtarchiv Wernigerode - Geheime Tagebuchnummer der Wernigeröder Polizeibehörde 1299
  • Gegen den "Bäcker Friedrich Bilsing, geb. am 28.September 1900, wohnhaft in Hasserode, Friedrichstraße 85, wird Strafanzeige erstattet", weil er "im Oktober 1935 den Vater der erbkranken...(Namen liegen vor)...gegen das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aufgewiegelt" hat.

    Widersprüche oder gar Kritik gegen Entscheidungen der Erbgesundheitsgerichte werden nicht akzeptiert und im schlimmsten Fall mit polizeilichen Maßnahmen geahndet.

    Die oben erwähnte Tochter hatte am 22. Januar 1935 vom Kreisarzt (Tgb.-Nr. 621) eine Mahnung erhalten: "Nachdem das Erbgesundheitsgericht Halberstadt Ihre Unfruchtbarmachung beschlossen hat, werden Sie hiermit aufgefordert, den Eingriff innerhalb zwei Wochen vornehmen zu lassen."

  • Der Landrat weist am 28. Dezember den Leiter der Wernigeröder Polizeibehörde "im Auftrage des Regierungspräsidenten" an, "gegen Leute, die das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses sabotieren, mit aller Schärfe vorzugehen".

    Stadtarchiv Wernigerode - Geheime Tagebuchnummer der Wernigeröder Polizeibehörde 1299
  • Am Beginn des Jahres hat Wernigerode 26369 ständige Einwohner. Dazu kommen 2811 evakuierte Bombengeschädigte aus deutschen Städten und 3665 ausländische Arbeiter.

    Nicht im Meldeamt registriert sind 700 KZ-Lagerinsassen, 389 Kriegsgefangene, 110 schwangere Frauen im SS-Kinderheim und 1500 Lazarettinsassen.

Bombenschäden am Nicolaiplatz
- Stadtarchiv Wernigerode
Bombenschäden am Nicolaiplatz - Stadtarchiv Wernigerode
  • Die Einwohner erhalten seit Kriegsende Lebensmittelkarten. Wöchentlich werden von der Stadtverwaltung die Mengen für die angegebenen Kartenabschnitte mitgeteilt. Zum Beispiel erhält ein Normalverbraucher über 18 Jahre in der Zeit vom 15. bis 31. Oktober: 500g Brot, 50g Fleisch, 5g Fett, 125g Zucker, 200g Kaffeeersatz, 31,25g Käse und 500g Gemüse.

  • Der Bürgermeister gibt am 15. Dezember bekannt, dass in der Zeit vom 19. bis 22. des Monats eine einmalige Wohnungsbauabgabe an die Stadthauptkasse zu entrichten ist.

  • Am 4. Oktober ordnet der Bürgermeister eine "Allgemeine Typhusschutzimpfung der gesamten Bevölkerung, einschließlich aller Umquartierten und Flüchtlinge der Stadt Wernigerode" an. Die Notwendigkeit wird begründet. Jeder muss sich dieser Pflichtimpfung unterziehen, mit Ausnahme der Kinder unter 4 Jahre und Personen, die zur Zeit an einer schweren Erkrankung leiden. Wer sich der Impfung entzieht, muss mit polizeilichen Strafmaßnahmen rechnen. Schulkinder werden geschlossen in ihrer Schule geimpft.

  • Während des gesamten Zweiten Weltkrieges waren in der Stadt Wernigerode (außer den heutigen Ortsteilen) insgesamt 7727 ausländische Zwangsarbeiter bei ca. 300 Wernigröder Arbeitgebern (Betriebe, Einrichtungen, Handwerker und Privathaushalte) beschäftgt.

    Die größten Kontingente kamen aus Belgien (2388), Frankreich (1959), der Sowjetunion (1838), den Niederlanden (623), Polen (548) und der Tschechoslowakei (308)

  • Am 22. September wird das Heimatmuseum nach Überprüfung und Neueinrichtung in den bisherigen Räumen, Vorwerk 4, wiedereröffnet.

  • In Wernigerode findet am 29. Oktober eine Volks- und Berufszählung statt. Grundlage ist eine Anordnung des Alliierten Kontrollrates für alle Besatzungszonen Deutschlands.

    Stadtarchiv Wernigerode - Gesetz Nr. 33 des Alliierten Kontrollrates vom 20.07.1946
  • Am 23. September spricht im Hotel "Monopol" Herr Major Rudnik von der "Roten Armee" über die "Sowjetische Demokratie". Auf Plakaten hatte der Bürgermeister "die Einwohnerschaft zu dieser Veranstaltung" eingeladen.

  • In einer Bekanntmachung vom 12. August informiert der Bürgermeister, dass "alle alten und gebrechlichen Personen, die in die englische Zone übersiedeln wollen", sich im Städtischen Wohlfahrtsamt Klint 10, Zimmer 4 melden können.

  • Alle Tuberkulosekranken werden am 26. August vom Amtsarzt Dr. Rasch aufgefordert, sich umgehend im Städtischen Wirtschaftsamt wegen einer neuen Sonderzuteilung an Lebensmitteln zu informieren.

  • Der Bürgermeister von Wernigerode gibt bekannt, dass am Montag, den 2. September um 7:30 Uhr der Schulunterricht beginnt. Am Vortage, den 1. September finden an allen Schulen ab 11:30 Uhr Schulfeiern statt, die "dem ersten Schuljahr der demokratischen Einheitsschule" gewidmet werden. Die Eltern und Schüler werden dazu eingeladen.

  • Auf Befehl "des Herrn Kreiskommandanten" ordnet der Bürgermeister am 17. Oktober die "Ausmerzung der Naziliteratur" an. Aus allen öffentlichen Bibliotheken und Büchereien von Privatpersonen sind die in den Übersichten genannten Bücher, Filme und Zeitschriften zu entfernen und bis 23. Oktober im Logenhaus Bahnhofstraße (früher "Haus der deutschen Frau") abzuliefern.

Befehl 134 des sowjetischen Militärkommandanten von Wernigerode
- Stadtarchiv Wernigerode WR III 6/2
Befehl 134 des sowjetischen Militärkommandanten von Wernigerode - Stadtarchiv Wernigerode WR III 6/2
  • Der Bürgermeister von Wernigerode gibt am 23. Januar bekannt, dass der Zivilbevölkerung das Tragen und Aufbewahren von Waffen verboten ist. Wer noch Waffen besitzt, hat diese bis spätestens 5. Februar bei der Polizeibehörde am Markt abzugeben. Wer danach noch im Besitz von Waffen ist, muss mit strengster Bestrafung bis einschließlich der Todesstrafe rechnen. Auch das Tragen von Uniformen der früheren deutschen Wehrmacht ist verboten. Die Besitzer solcher Uniformen werden aufgefordert, diese umzufärben. Verstöße werden durch die Polizei mit einer Geldstrafe geahndet.

  • Alle über 15 Jahre alten Einwohner von Wernigerode müssen im Besitz eines Personalausweises in russischer Sprache sein. Die Ausstellung der Ausweise wird am 28. Februar abgeschlossen.

  • Am 11. Juli werden durch das Wohnungsamt von Wernigerode Maßnahmen zur besseren Nutzung von Wohnraum angeordnet. "Ältere Alleinstehende, auch Ehepaare, können bei Aufgabe ihrer Wohnung in gut geleiteten Altersheimen Aufnahme finden".

Bekanntmachung des Bürgermeisters
- Stadtarchiv Wernigerode
Bekanntmachung des Bürgermeisters - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 24. Juli findet im Stadtgarten die erste Sitzung der beratenden Versammlung statt. Die Beratung ist öffentlich, die Bevölkerung hat Zutritt.

  • Wegen der Widerstände bei der Aufnahme zugewiesener Flüchtlinge warnt Landrat Reichard am 11. November alle Wohnungsbesitzer, sich dieser Maßnahme nicht weiter zu verschließen. Viele Hauseigentümer hatten sich geweigert, Flüchtlinge aufzunehmen. "Auf Grund der Kontrollgesetze kann der Haus- bzw. Wohnungsbesitzer sofort aus seinem Besitz herausgesetzt und der Flüchtling eingesetzt werden. Auch die Enteignung der Hausbesitzer ist möglich."

Aufruf des Bürgermeisters
- Stadtarchiv Wernigerode
Aufruf des Bürgermeisters - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 18. September fordert der Bürgermeister die Wernigeröder auf, Vermögensobjekte, die seit 1939 durch deutsche Dienststellen, Militärbehörden und Privatpersonen aus von Deutschland überfallenen Ländern in das Deutsche Reich gebracht worden sind, der Wirtschaftstelle im Rathaus zu melden. Diese Vemögensobjekte unterliegen der Rückgabe, die Nichtbeachtung der Aufforderung wird gerichtlich geahndet.

Bekanntmachung
- Stadtarchiv Wernigerode
Bekanntmachung - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 30. Juli gibt Bürgermeister Otto bekannt, dass die Stadt weitere Umsiedler und entlassene Kriegsgefangene aufnehmen muss und dazu Wohnraum notwendig ist. Einschränkungen und Härten sind dabei nicht zu vermeiden. Der Bürgermeister appelliert an die "verständnisvolle Mitwirkung der Bevölkerung".

Bekanntmachung des Bürgermeisters
- Stadtarchiv Wernigerode
Bekanntmachung des Bürgermeisters - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 9. Oktober kommen in Wernigerode 60 Heimkehrer aus russischer Kriegsgefangenschaft an, die zu einem mehrwöchigen Erholungsheim im "Küsters Kamp" untergebracht werden. Bürgermeister Otto ruft die Einwohner der Stadt auf, Männerkleidung zu spenden.

Aufruf des Bürgermeisters
- Stadtarchiv Wernigerode
Aufruf des Bürgermeisters - Stadtarchiv Wernigerode
  • Der II. Bürgermeister, Mause, wendet sich mit einem Aufruf an die Bevölkerung von Wernigerode: "Wernigeröder laßt eure Herzen sprechen! Seit etwa drei Wochen befinden sich in den Heimkehrerlagern `Küsters Kamp´ und Hasseröder Hof 80 Heimkehrer, die heimatlos und vorerst noch ohne ihre Familien sind, In den verflossenen Wochen ist von den Frauen des Antifaschistischen Frauenausschusses schon gesammelt worden. Die Sachen reichen aber nicht aus, um auch nur den allernotwendigsten Bedarf zu decken. Vor allen Dingen fehlt es an Anzügen, Mänteln, Unterwäsche und Schuhwerk" . Der Bürgermeister ruft zu Opfern auf und bittet, diese Sachen zu spenden.

Aufruf an die Bevölkerung
- Stadtarchiv Wernigerode
Aufruf an die Bevölkerung - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 16. August informiert der Rat der Stadt, dass alle Anträge auf Erteilung von einmaligen Interzonenpässen, die zum Zwecke der Umsiedlung nach den Westzonen Deutschlands nur an Umsiedler ausgegeben werden. Die Landespolizeibehörde benötigt Bescheinigungen darüber, dass die Antragsteller Umsiedler sind. Die Ausstellung der Bescheinigungen erfolgt durch den Rat des Landkreises.

  • Der Stadtrat von Wernigerode beschließt, die "Ehrenbürger-Würde" von Adolf Hitler offiziell zu löschen. Hitler war 1933 unter "Sieg-Heil"-Rufen vom Stadtrat einstimmig zum "Ehrenbürger" ernannt worden.