Stadtarchiv Wernigerode - Urkundenbuch der Stadt Wernigerode

Das Rathaus - Wahrzeichen von Wernigerode
- Dieter Oemler
Das Rathaus - Wahrzeichen von Wernigerode - Dieter Oemler
Wagen aus dem Festumzug zum 750. Stadtjubiläum
- Dieter Oemler
Wagen aus dem Festumzug zum 750. Stadtjubiläum - Dieter Oemler
  • Adelheid, verwitwete Gräfin zu Ravensburg, verkauft an Graf Gebhard zu Wernigerode ihr Eigentum, u.a. "neun Hufen" bei Langeln, zwei bei "Smatfelde" (Schmatzfeld) für 25 Mark Silber, und "weist den Ritter Bertram von Langeln", den sie aus ihren Diensten frei lässt, an den Grafen.

  • Am 29. Oktober bestätigt Bischof Volrad von Halberstadt das von den Grafen Gebhard und Konrad zu Wernigerode bei der "Sylvesterkirche" daselbst errichtete Chorherrenstift von 10 Chorherren und einem Dechanten, welcher die Seelsorge in der Stadt unter seiner Aufsicht haben soll.

  • Graf Konrad von Wernigerode, ein Urenkel Graf Adalberts, trägt am 20. November "unser Schloss und Stadt" den Markgrafen von Brandenburg unter Zahlung von 200 Mark jährlich als Lehen an. Dieser Schritt empfiehlt sich, da mit dem Tode Friedrichs II. im Jahr 1250 die Zentralgewalt in Deutschland zu zerfallen beginnt.

Westerntor
- Dieter Oemler
Westerntor - Dieter Oemler
  • Am 5. Februar stiftet Albrecht, Graf von Wernigerode, für die St. Nicolaikirche einen neuen Altar mit der Verpflichtung, dass der Vikar alltäglich seine Messe halten und zum "der Schlage der letzten Matudin singen, auch dem Dechenten zu Wernigerode die Obedienz leisten soll".

  • Am 12. September willigt Bischof Albrecht von Halberstadt ein, dass das Jungfrauenkloster zu Blankenburg eineinhalb "Malten Getreide zinsende Hufen zu Langeln für 28 Mark" an die "Rathmannen zu Wernigerode" verkauft, damit die "verschuldeten Jungfrauen von Gläubigern und Wucherern" verschont bleiben.

  • In der Urkunde bestätigt Graf Cord zu Wernigerode, dass der "Rat zu Wernigerode gegeben habe dem Capitel Unser Lieben Frauen zu Halberstadt 2 1/2 Hufe Landes zu Zillingen, dienst- und schossfrei, wofür er dem Rat 2 Hufe auf dem Felde zu Waterleve mit allem Zubehör, auch dienst- und schossfrei" überlassen hat.

 Urkunde aus dem Jahr 1396
- Stadtarchiv Wernigerode WR I/I/A/1
 Urkunde aus dem Jahr 1396 - Stadtarchiv Wernigerode WR I/I/A/1
Wernigeröder Fürstenstühle mit dem Stolberger Hirsch in der Dorfkirche von Nieder-Weisel, auch eine Johanniter-Kommende. Fürst Botho ist führendes Mitglied des Johanniter-Ordens.
- Gerhard Bombös
Wernigeröder Fürstenstühle mit dem Stolberger Hirsch in der Dorfkirche von Nieder-Weisel, auch eine Johanniter-Kommende. Fürst Botho ist führendes Mitglied des Johanniter-Ordens. - Gerhard Bombös
  • Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz, Primus Erzkanzler des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und Administrator von Halberstadt bestätigt der Fronleichnamsbrüderschaft in der Pfarrkirche Unser Lieben Frau zu Wernigerode ihre althergebrachten Einrichtungen, insbesondere die gemeinsame Feier der Fronleichnamsmesse mit einzelnen Bestimmungen dazu.

Bittgesuch an den Kurfürsten von Brandenburg um Schutz vor dem Grafen zu Stolberg.
- Stadtarchiv Wernigerode
Bittgesuch an den Kurfürsten von Brandenburg um Schutz vor dem Grafen zu Stolberg. - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 27. März verkaufen Caspar Lueder, Jacob Klose als ehelicher Vormund seiner Frau Marie Lueder, Joachim Bolte als Vormund von Anna Lueder und Heinrich Laffert als Vormund von Asche Lueder den vom Vater geerbten Holzkopf auf dem Eisenberg bei der Kakemike mit der darunter liegenden Lehde an den Rat zu Wernigerode zu 21 Mariengroschen.

Brandmauer
- Stadtarchiv Wernigerode
Brandmauer - Stadtarchiv Wernigerode