12. Jahrhundert

Burg Wernigerode im 12./13. JahrhundertRekonstruktionszeichnung von Hermann Wäscher
- Karl-Heinz Döring
Burg Wernigerode im 12./13. JahrhundertRekonstruktionszeichnung von Hermann Wäscher - Karl-Heinz Döring
  • Im Schnittpunkt zweier wichtiger Handels- und Heerstraßen entwickelt sich eine Marktsiedlung.
Blick auf Wernigerode vom Horstberg im 19. Jahrhundert
- Dieter Oemler
Blick auf Wernigerode vom Horstberg im 19. Jahrhundert - Dieter Oemler
  • 18. Oktober: Heinrich I. verfügt, dass der Graf von Wernigerode Fischmeister von Sachsen wird (erste urkundliche Nennung eines Grafen von Wernigerode, ein "Albertus comes de Wernigerode" - dieser nimmt an einer Herbstsynode in Halberstadt teil). Dieser Graf Albert ist Verwalter des dortigen Reichsbannforstes und übt Vogteirechte über die Klöster Drübeck und Ilsenburg aus.
  • Der erste Wernigeröder Graf Adalbert stirbt.
  • Als Graf von Wernigerode regiert bis 1165 Albrecht II.
  • Unter der Regierung Kaiser Lothars werden "verwilderte Nonnen von Königslutter nach Drübeck" geschickt. Das Kloster Drübeck steht im Reich "hoch in Ehren".
Romanische Klosterkirche Drübeck um 2000
© Wolfgang Grothe
Romanische Klosterkirche Drübeck um 2000 © Wolfgang Grothe
  • Albrecht III. regiert als Graf von Wernigerode bis 1214.
  • In einer Urkunde wird der Ort Hinzingerode erstmals urkundlich erwähnt (ungefähr zwischen Austberg und Horstberg). Hinzingerode gehört zu vielen im Vorharzgebiet im 10. Jahrhundert entstehenden Kleinsiedlungen mit dem Grundwort "-ingerode", die aus "Grubenhäusern" bestehen, und die das Ende des Mittelalters um 1500 nicht überleben (Wüstungen).
  • Es existiert ein Hospital (St. Georg) außerhalb der Stadtmauern zwischen Zillierbach und Holtemme wegen Lepra und Aussatz.