Wernigerode im Jahr 1889

Paul Eichfeld (Bild zwischen 1935 und 1943)
- Ralf Mattern: Orte der Wernigeröder Arbeiter- und Demokratiebewegung: Ein historischer Rundgang durch die Stadt und die Ortsteile
Paul Eichfeld (Bild zwischen 1935 und 1943) - Ralf Mattern: Orte der Wernigeröder Arbeiter- und Demokratiebewegung: Ein historischer Rundgang durch die Stadt und die Ortsteile
  • Max Otto wird am 8. Januar 1889 in Waldheim. Ab 1919 ist er in Wernigerode ansässig. Von 1924 bis 1933 ist Otto Vorsitzender des Ortsausschusses der Gewerkschaften. Er wird 1929 in die Stadtverordnetenversammlung gewählt, wie auch nochmals am 12.03.1933. 1937 ereilt Max Otto das Schicksal der Denunziation. Das Amtsgericht Wernigerode verurteilt Otto zu drei Monaten Gefängnis. Nach dem Hitler-Attentat wird Max Otto im Juli 1944 erneut verhaftet und für vier Monate im KZ Sachsenhausen eingekerkert. Von den Amerikanern wird Max Otto am 19.04.1945 zum ersten Nachkriegsbürgermeister in Wernigerode ernannt. Kurzzeitig amtiert Max Otto nach der Verhaftung des ersten (sozialdemokratischen) Landrats Paul Eichfeld 1945 kommissarisch als Landrat. Otto wird 1946 bei den letzten relativ freien Wahlen in der Ostzone in die Stadtverordnetenversammlung gewählt und dort zum Ersten Bürgermeister ernannt. Er bleibt dies bis 1950.

Max Otto
- Harzmuseum Wernigerode
Max Otto - Harzmuseum Wernigerode
  • Am 7. Januar wird in Wernigerode von 87 Gründungsmitgliedern ein "Bürgerverein" gegründet. Dieser Bürgerverein soll unter anderem der "Besprechung, Beratung und Förderung städtischer Angelegenheiten wie auch Belebung echten Bürgersinns" verpflichtet sein.

  • In Wernigerode und Hasserode existieren vier Turnvereine: der "Männer-Turnverein", der "Turnverein Urania", der "Turn- und Athletenklub" und der "Hasseröder Turnverein". Dazu kommt noch ein Radfahrer-Verein.