Josef Walz "Der Harz - Kunst-Reiseführer" 1999

  • "St. Sylvstri" (Vorgänger war die romanische Kirche "St. Georg") wird in ein Benediktiner-Chorherrenstift umgewandelt und gleichzeitig Grablege der Wernigeröder Grafen. Die Nicolaikirche wird in diesem Zusammenhang erstmals erwähnt.

1265 wird die Nicolaikirche erstmals erwähnt. Gemälde von Albert Schöpwinkel (1830-1910)
- Harzmuseum Wernigerode
1265 wird die Nicolaikirche erstmals erwähnt. Gemälde von Albert Schöpwinkel (1830-1910) - Harzmuseum Wernigerode
  • Das älteste Wohnhaus der Stadt, ein Bau in der Hinterstraße 48 im Heideviertel, wird in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts gebaut, "eine Bude, die noch als Ständerbau mit von der Grundschwelle bis zum Rähmbalken unter dem Dach durchgehenden Pfosten..."

älteste Haus von Wernigerode im Heideviertel
- Stadtarchiv Wernigerode
älteste Haus von Wernigerode im Heideviertel - Stadtarchiv Wernigerode
Die "historischen Ratsherren" zur Feier des 725-jährigen Stadtjubiläums 1954
- Dieter Oemler
Die "historischen Ratsherren" zur Feier des 725-jährigen Stadtjubiläums 1954 - Dieter Oemler
  • Um 1530 entsteht nach dem Stadtbrand von 1528 ein Fachwerkbau Ecke Marktstraße/Unterengengasse im niedersächsischen Stil mit herrlichen Schiffskehlen, Schnürrollen und Fächerrosetten. In diesem Gebäude wird zeitweilig das Stadtgefängnis untergebracht. Zu diesem Bau gehört auch eine Kemenate, heute restauriert von einer Interessengemeinschaft Denkmalpflege und für Veranstaltungen genutzt.

Niedersächsische Kemenate Marktstraße/Unterengengasse
© Wolfgang Grothe
Niedersächsische Kemenate Marktstraße/Unterengengasse © Wolfgang Grothe
Haus Gadenstedt
- Stadtarchiv Wernigerode PK/III/46
Haus Gadenstedt - Stadtarchiv Wernigerode PK/III/46
  • Das im 15. Jh. gebaute Bürgerhaus (Oberpfarrkirchhof 13) wird aufgestockt. Bauherr ist Dietrich von Gadenstedt (gräflicher Schlosshauptmann). Das noch heute als Gadenstedtsches Haus bezeichnete Haus gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Gadenstedtsches Haus
© Wolfgang Grothe
Gadenstedtsches Haus © Wolfgang Grothe

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  • Das sich in der Breiten Straße Nr. 4 (heute "Cafe Wien") befindliche Fachwerkhaus wird mit einem reizvollen Dacherker versehen, anstelle eines Kefferbalkens für die Ladeluke am Speicher des Obergeschosses.

"Café Wien"
- Stadtarchiv Wernigerode
"Café Wien" - Stadtarchiv Wernigerode
Krellsche Schmiede
© Wolfgang Grothe
Krellsche Schmiede © Wolfgang Grothe
  • Das "Haus Preysser", Breite Straße 71, wird gebaut. Es wird reich mit Schnitzwerk am Portal und an den Balkenköpfen (sog. Schreckmasken) versehen. Im Türsturz befindet sich die Inschrift des Bauherren Christoph Preysser und das Erbauungsjahr.

"Haus Preysser", Breite Straße 71
- Stadtarchiv Wernigerode
"Haus Preysser", Breite Straße 71 - Stadtarchiv Wernigerode
  • Goethe besucht am 3. Dezember inkognito den Pfarrerssohn Plessing (Oberpfarrkirchhof 12) und reist am nächsten Tag nach Ilsenburg weiter.

    Er übernachtet in der Herberge "Zur goldenen Forelle" (heute Markt 9).

150. Jahrestag des Besuchs von J. W. Goethe bei Leberecht Plessing
- Dieter Oemler
150. Jahrestag des Besuchs von J. W. Goethe bei Leberecht Plessing - Dieter Oemler
  • Der Westturm der Liebfrauenkirche, mit 61,37 m der höchste Kirchturm von Wernigerode, wird nach den Plänen des Architekten C.W. Hase aus Hannover neu errichtet. Es ist der dritte Turmbau dieser Kirche. Ursprünglich sollte die Kirche neogotisch umgestaltet werden. Die hohen Kosten für den Turm schränken die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde ein. So bleiben bis zum heutigen Tag Kirchenschiff und das Innere der Kirche als einzige in Wernigerode im Rokokostil erhalten.

Liebfrauenkirche
- Dieter Oemler
Liebfrauenkirche - Dieter Oemler
  • Wohlhabende Pensionäre sowie zahlreiche Adlige siedeln sich in Wernigerode an. Eine Grußbotschaft der Mitglieder der Ortsgruppe Grafschaft Wernigerode der deutschen Adelsgenossenschaft an Fürst Christian zu Stolberg-Wernigerode umfasst 125 Namen.