Otmar Groß "Erinnerungen aus Wernigerode: Gechichten alter Unternehmen Band 1" 2012

Forsthaus Christianental
- Gerhard Bombös
Forsthaus Christianental - Gerhard Bombös
Alte Hasseröder Brauerei
- Hasseröder Brauerei
Alte Hasseröder Brauerei - Hasseröder Brauerei
Nutzung des Logier- und Gesellschaftshauses nach 1950 als "Verpflegungsstätte Leo Tolstoi" für dezentral in Privatquartieren untergebrachte FDGB-Urlauber
- Dieter Oemler
Nutzung des Logier- und Gesellschaftshauses nach 1950 als "Verpflegungsstätte Leo Tolstoi" für dezentral in Privatquartieren untergebrachte FDGB-Urlauber - Dieter Oemler
  • Die SPD hat in Wernigerode ein erstes eigenes Parteilokal. Unter Leitung des Malers Albert Bartels wird auf dem Gelände der ehemaligen "Schmelzerschen Sägemühle" zwischen Feldstraße und Schmatzfelder Straße ein "Volksgarten" errichtet. Die Einweihung erfolgt am 20. August. Es ist damit das erste der "Volkshäuser" in Deutschland, die mit eigenen Mitteln errichtet werden. Der Saal fasst 300, der Garten mehr als 1000 Personen.
    Die Verwaltung des Wirtschaftsbetriebs liegt in der Hand des Vereins "Arbeiterkasino Wernigerode", der 117 Mitglieder zählt.

ehemaliges "Volkshaus" 2015
© Wolfgang Grothe
ehemaliges "Volkshaus" 2015 © Wolfgang Grothe
Hotel Monopol und Haltestelle Westerntor
- Stadtarchiv Wernigerode PK/IV/206
Hotel Monopol und Haltestelle Westerntor - Stadtarchiv Wernigerode PK/IV/206
Kurhaus Storchmühle im Mühlental- Dieter Oemler
Kurhaus Storchmühle im Mühlental- Dieter Oemler
"Bernhard Fuhrmann", Breite Straße 74, Anfang der 80iger
- Stadtarchiv Wernigerode
"Bernhard Fuhrmann", Breite Straße 74, Anfang der 80iger - Stadtarchiv Wernigerode
  • Am 16. Juni wird das "Hotel Monopol" von der Heeresverwaltung zwangsgeräumt und an das "Erholungswerk der Deutschen Arbeitsfront Gau Magdeburg e.V" verkauft. Anlass war, dass der Eigentümer Otto Struckmeyer, der das Hotel 1935 käuflich erwarb, 1939 einem Flüchtling, Herrn Jäger, gestattete, in einem Raum des Saalgebäudes ein Lager einzurichten.

  • Am 25. Dezember beziehen die 500 Häftlinge der Außenstelle Wernigerode des Konzentrationslagers Buchenwald (bis dato tätig in den Rautalwerken und untergebracht in einem Barackenlager am Veckenstedter Weg) die leeren Gebäude des Betriebsgeländes am Bahnhof "Steinerne Renne". Das Gelände wird mit einem elektrisch geladenen Stacheldrahtzaun umgeben. Die SS-Bewacher führen täglich die Häftlinge von hier zur Zwangsarbeit in das "Wernigwerk" in der Burgmühlenstraße. Die im Jahr 1935 hier gegründete Argenta-Schokoladen-Aktiengesellschaft hatte mit Kriegsbeginn die Produktion eingestellt. Die Junkers-Flugzeugwerke hatten anschließend einen Zweigbetrieb zur Fertigung von Flugzeugteilen eingerichtet. 

Storchmühle
- Stadtarchiv Wernigerode
Storchmühle - Stadtarchiv Wernigerode
Verpflegungsstätte "Leo Tolstoi" des FDGB (ehemaliges Gesellschaftshaus)
- Dieter Oemler
Verpflegungsstätte "Leo Tolstoi" des FDGB (ehemaliges Gesellschaftshaus) - Dieter Oemler
Storchmühle um 1960
- Archiv Mahn- und Gedenkstätte
Storchmühle um 1960 - Archiv Mahn- und Gedenkstätte
  • Das Industriegelände Nordwest wird in Wernigerode erschlossen, die Unternehmen haben nun die für ihre Entwicklung notwendige Infrastruktur.

    Die alte "Hasseröder Brauerei" wird stillgelegt, nachdem bereits 1996 bis 1999 die alte Brauerei in die neue Brauerei im Gewerbegebiet Nordwest mit einer der modernsten Produktionsanlagen schrittweise umgezogen war.

    Das Gelände der alten Brauerei wird in ein Wohngebiet umgewandelt.

Industrieansiedlungen im Nordwesten der Stadt
© Wolfgang Grothe
Industrieansiedlungen im Nordwesten der Stadt © Wolfgang Grothe