Kunstverlag Peda "Wernigerode St. Johannis - Die kleinen Deutschen Kunst- und Kirchenführer" 1994

  • Im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts entwickelt sich am nordöstlichen Rand der mit einer Stadtmauer umgebenen "Altstadt" durch Ansiedlung von Bewohnern, besonders von Ackerbürgern aus wüst gegangenen Dörfern (vermulich besonders aus Rimbeck und Hinzingerode), eine neue Siedlung, die spätere "Neustadt". Die Neustadt ist eine typische Ackerbürgerstadt mit eigenem "Neuen Markt". Sie wird ebenfalls mit einer Stadtmauer umgeben. Die romanische Johanniskirche ist die Taufkirche dieser neuen Siedlung.

Johanniskirche Mitte 19.Jh., Maler unbekannt
- Harzmuseum Wernigerode
Johanniskirche Mitte 19.Jh., Maler unbekannt - Harzmuseum Wernigerode
St. Johannis
© Wolfgang Grothe
St. Johannis © Wolfgang Grothe
Flügelaltar in St.Johannis
© Wolfgang Grothe
Flügelaltar in St.Johannis © Wolfgang Grothe