Wernigerode im Jahr 1993

  • Als Tochtergesellschaften der Stadt werden die "Tourismus - GmbH" und die "Gemeinnützige Gesellschaft für Sozialeinrichtungen" gebildet.

  • Für die Wohnsiedlung Charlottenlust erfolgt der erste Spatenstich durch Bürgermeister Horst-Dieter Weyrauch, dem ersten Bürgermeister nach der "Wende".

    Hier entstehen zunächst 240 Eigenheime und Wohnungen.

Luftbildaufnahme "Charlottenlust" und "Harzblick" 1997
- Pressestelle Stadtverwaltung
Luftbildaufnahme "Charlottenlust" und "Harzblick" 1997 - Pressestelle Stadtverwaltung
Kirche Silstedt
- Archiv Silstedt
Kirche Silstedt - Archiv Silstedt
Das neue Adler-Denkmal
- Dieter Oemler
Das neue Adler-Denkmal - Dieter Oemler
  • Am 12. Mai wird mit einem symbolischen Knopfdruck durch den Umweltminister des Landes Sachsen-Anhalt die mit einem Aufwand von 1,8 Millionen DM modernisierte Molkerei Silstedt als "Bergland Harzmolkerei GmbH" in Betrieb genommen. Unter anderem entstand eine Abwasser- und eine kombinierte Eiswasseranlage.

Molkerei Silstedt
© Wolfgang Grothe
Molkerei Silstedt © Wolfgang Grothe
  • Das ehemalige Palmenhaus im Lustgarten wird verkauft, nachdem es seit 1930 für verschiedene Wernigeröder Industriebetriebe als Lagerhalle und als Produktionsstätte (Füllhalterfabrik Heiko und von 1973 bis 1990 VEB Reintex) genutzt wurde. 

ehemaliges Palmenhaus
- Dieter Oemler
ehemaliges Palmenhaus - Dieter Oemler
Abriss des "Kulturhauses"
- Dieter Oemler
Abriss des "Kulturhauses" - Dieter Oemler
  • Nachdem die Fa. "Auto- Ackert" im Gewerbegebiet "Stadtfeld" einen neuen Betrieb gründet, entstehen an seiner Stelle in der Ringstraße drei neue Dreigeschosser mit Wohnungen, Geschäften und Dienstleistungsgewerken. Die offene Straßenfront ist damit geschlossen.

Neue Bebauung in der Ringstraße anstelle der ehemaligen Fa. Auto-Ackert
- Dieter Oemler
Neue Bebauung in der Ringstraße anstelle der ehemaligen Fa. Auto-Ackert - Dieter Oemler
Gedenken an die von den Nationalsozialisten 1933 bis 1945 ermordeten jüdischen Mitbürger
© Wolfgang Grothe
Gedenken an die von den Nationalsozialisten 1933 bis 1945 ermordeten jüdischen Mitbürger © Wolfgang Grothe
  • Von den Stadtwerken Wernigerode werden die Gasheizwerke im "Harzblick" und "Am Kupferhammer" in Betrieb genommen. Das bedeutet die komplette Umstellung von Kohle und Schweröl auf umweltfreundliches Erdgas.

  • Es werden erste Überlegungen angestellt, das teilweise brachliegende alte Industriegelände der ehemaligen volkseigenen Betriebe "Elmo" und "Megu" wieder zu beleben und weiter zu entwickeln. Ziel dieser Überlegungen ist es, den dort noch angesiedelten Unternehmen, die aus den ehemaligen großen Betrieben "Elekromotorenwerk" und "Metallgußwerk" hervorgegangen sind, durch eine verbesserte Infrastruktur den Standort zu erhalten und damit die Möglichkeit der Expansion am vorhandenen Standort zu geben, und zum anderen neuen ansiedlungswilligen Investoren günstige Ansiedlungsbedingungen zu schaffen.

    Im Ergebnis wird ein Fördermittelantrag zur Finanzierung einer Konzeption erarbeitet und im Mai beim Wirtschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt eingereicht.

  • In Reddeber gründen 29 ehemalige Mitglieder der Seniorenorganisation "Volkssolidarität" auf Initiative des Bürgermeisters Horst Schädel am 1. Dezember den Verein "Seniorenclub Reddeber".

Schwimmhalle 2017
- Pressestelle Stadtverwaltung
Schwimmhalle 2017 - Pressestelle Stadtverwaltung
  • Im gesamten Jahr 1993 werden in Wernigerode, einschließlich der Ortsteile, neue Unternehmen gegründet, 150 Handelsbetriebe, 36 Gaststättenbetriebe, 28 Handwerks- und Produktionsbetriebe, 15 Verkehrsbetriebe, 226 sonstige Dienstleistungsbetriebe und 23 Reisegewerbe.