Wernigerode im Jahr 1944

  • Generalmajor Otto Herfurth wird am 29. September in Berlin-Plötzensee erhängt. Er ist die sehr wahrscheinlich einzige Person aus dem heutigen Stadtgebiet Wernigerodes, die nach dem missglückten Hitler-Attentat vom 20. Juli hingerichtet wird. Nach dem Attentat weigert sich Herfurth anfangs, in Abwesenheit seines Vorgesetzten die Befehle der Verschwörer weiterzugeben. Zwischen 18:00 Uhr und 20:30 Uhr führt er die Befehle dann aber doch aus. Im weiteren Verlauf des Abends versucht er, diese rückgängig zu machen, was ihn allerdings nicht vor der späteren Verhaftung bewahrt. Am 14. August wird er aus der Wehrmacht ausgeschlossen, sodass das "Reichskriegsgericht" für die Aburteilung nicht mehr zuständig ist. Am 28. und 29. September findet die "Verhandlung" vor dem "Volksgerichtshof" unter dessen Präsidenten Roland Freisler statt.