Wernigerode im Jahr 1943

  • Das Haus der Diakonie "Zum guten Hirten" wird von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Das Heim wird Kinderheim der "Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt".

    43 Bewohnerinnen werden im Rahmen der Euthanasie verschleppt. Von den Nationalsozialisten aufgrund ihrer Behinderung als "lebensunwert" bezeichnet, überleben lediglich sieben diese Aktion. Bei elf Bewohnerinnen lässt sich die Ermordung durch Dokumente belegen. Das Schicksal von 25 weiteren Personen bleibt ungeklärt.